Mitmachen & Melden

Invasive Arten erkennen – gemeinsam früher reagieren

Neue Tierarten breiten sich aus. Manche sind harmlos, manche gefährlich – für Mensch, Tier und Ökosystem. Je früher eine Sichtung gemeldet wird, desto schneller kann reagiert werden.

Als Schädlingsbekämpfer sind wir täglich draußen und sehen, was sich verändert. Deshalb unterstützen wir aktiv das Frühwarnsystem für Mecklenburg-Vorpommern – und Sie können es auch. Mehr Aktuelles über Schädlinge und Invasive Arten, finden Sie auf unserem Blog.

Aktuell besonders relevant

Asiatische Hornisse auf Blatt - invasive Art in Mecklenburg-Vorpommern

🐝 Asiatische Hornisse (Vespa velutina)
Kleiner als die heimische Hornisse, gefährlich für Bienenvölker. Nester bitte nicht selbst entfernen – melden und Abstand halten.

Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys) - invasive Stinkwanze in Deutschland

🪲 Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys)
Schadet Obst- und Gemüsekulturen. Dringt im Herbst massenhaft in Gebäude ein.

Asiatische Tigermücke mit schwarz-weißem Streifenmuster auf Haut - Schädlingsbekämpfer MV

🦟 Asiatische Tigermücke (Aedes albopictus)
Tagaktiv, aggressiv, potenzieller Überträger von Krankheitserregern. Erkennbar an der schwarz-weißen Streifung.

Meldeplattformen

Wir haben zwei Plattformen für Sie verlinkt. Sie können Ihre Entdeckung beispielsweise bei Neobiota-Nord oder dem Meldportal des LUNG einreichen. Der entsprechende Button führt Sie entsprechend weiter.

Info

LUNG MV – Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Mecklenburg-Vorpommern. Das ist die zuständige Fachbehörde des Landes für Naturschutz, Umweltüberwachung und Geologie. Im Kontext invasiver Arten betreiben sie u.a. Monitoring-Programme und nehmen Meldungen über neu auftretende oder sich ausbreitende Arten entgegen – also eine offizielle Behörde mit wissenschaftlichem Auftrag.

Neobiota Nord ist ein Citizen-Science-Meldenetzwerk speziell für Norddeutschland, das die frühe Erkennung und Dokumentation invasiver Neobiota (= gebietsfremde Arten) ermöglicht. Bürger können Sichtungen melden, die dann wissenschaftlich ausgewertet werden. Das Netzwerk ist auf genau die Art von Fällen ausgelegt, mit denen ein Schädlingsbekämpfer regelmäßig konfrontiert wird – Asiatische Hornisse, Tigermücke, Baumwanze etc.